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5. Vorbereitungstreffen in Bad Waldsee

5. Vorbereitungstreffen in Bad Waldsee

Eine Woche vor Ostern war es wieder soweit. Ein Fackellauf – Vorbereitungstreffen stand an und wir trafen uns dieses Mal bei Hepps in Bad Waldsee. Genau genommen war es etwas eng auf der Küchenbank, aber wir haben uns ja alle gern. Außerdem wurden wir mit Spaghetti, Kuchen, Kaffee und was man sonst halt noch so braucht versorgt, was den Platzmangel um ein Vielfaches wett machte. An dieser Stelle ist ein großes Dankeschön an Mama und Papa Hepp zu richten.

Nun aber zum Wesentlichen: Das Team war fast vollständig und so standen wichtigen Entscheidungen nichts mehr im Wege. Es ging unter anderem um die Texte von Pater Josef Kentenich, die wir uns für die neueste Ausgabe von „Starke Stimmen für eine starke Stimme“ aussuchten und diskutierten. Außerdem ging es um die Fragen: Mieten wir einen großen Reisebus für viele tausend Euro oder sollen wir doch lieber mit Kleinbussen fahren? Wo stehen wir mit der Finanzierung? Wie läuft der Kilometerverkauf? Müssen wir etwas ändern, erweitern? Manches blieb mangels Informationen ungeklärt, doch wir konnten auch tolle Ergebnisse erzielen. Z.B. haben wir uns für rote T-Shirts und rote Funktionspullover mit weißer Aufschrift entschieden, wobei wohl eher nur die Farben sicher sind, denn manche Mitglieder des Teams wissen die Vorteile eines „Funktionspullovers“ nicht zu schätzen J Damit dürfte auch klar sein, was der Verfasser dieses Berichts für eine Meinung vertritt.

Zentral jedoch drehte sich unser Treffen um das Thema Internationalität. Wie bekommen wir es hin, dass so viele Menschen wie möglich von unserem Fackellauf erfahren? So viele Länder und so viele Sprachen. Wie schaffen wir es Läufer aus aller Welt zu gewinnen? Wie begeistern wir die Menschen, damit sie selber kreativ werden und den Fackellauf 2014 mitgestalten?

Wie so oft bekamen wir Hilfe von außen, denn wir hatten einen Gast von der Insel geladen. Pater Andrew Pastore, verantwortlich für die internationale Kommunikation für das Jubiläum 2014, gab uns entscheidende Tipps und eröffnete uns die eine oder andere Möglichkeit. In seiner humorvollen britischen Art machte er deutlich, dass wir in Schönstatt jede Unterstützung bekommen können, die wir uns vorstellen – bis auf Geld. Geld bekommen wir keines, verkündete er mit schallendem Gelächter – Einfach Überragend.

Als Team haben wir uns nun dafür entschieden, dass wir die Homepage schnellst möglich in andere Sprachen übersetzen und einen Artikel verfassen wollen, um diesen in sämtlichen Zeitschriften zu platzieren. Außerdem wollen wir im offiziellen internationalen Programm zum Jubiläum erscheinen.

In einer Grundsatzdiskussion ging es dann noch um den Einlauf  in Schönstatt. Es war schnell klar, dass wir nicht die Läufer sondern das Projekt und vor allem die Botschaft, die dahinter steckt, in den Vordergrund stellen wollen. Die Fackel als ein Symbol Schönstatts. Ein Baustein und Teil vom Jubiläumswochenende. Natürlich möchten wir die Geschichte des Laufes erzählen und dazu sind Gesichter auch nötig, doch wir müssen sensibel und verantwortungsvoll damit umgehen.

Wenn die Fackel am Urheiligtum ankommt, müssen die Menschen wissen, woher sie kommt und welchen Weg sie zurückgelegt hat. Sie kommt aus Valle di Pompeji und sie ging den Weg der Neuen Kirche. Dass die Menschen davon erfahren, wird nun unsere Hauptaufgabe sein, bis es am 9. Oktober 2014 beginnt. Der Fackellauf 2014.


Stephan / LEITUNG