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Fackellauf 2013 - Eine Aktion im Rahmen der 72 Stunden-Aktion

Fackellauf 2013 - Eine Aktion im Rahmen der 72 Stunden-Aktion

Jugendliche der Firmvorbereitung 2012 aus der Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim sind bei der 72-Stunden-Aktion (13.-16. Juni 2013) mit einer Fackel durch das Dekanat Baden-Baden und dann nach Freiburg gelaufen! Dort hat sie Weihbischof Klug empfangen! Folgende Bilder erzählen über den Fackellauf und die Erfahrungen!

Geremia, wollte sich eigentlich nicht firmen lassen, doch beim „Crash Kurs Gebet“, einer Veranstaltung der Firmvorbereitung entdeckte er einen Film über den Fackellauf nach Rom der Schönstatt Bewegung im Jahr 2009. Zwei Dinge waren im klar: Glauben kann auch außerhalb des Kirchengebäudes gelebt werden und er selbst möchte so einen Lauf machen! Von dieser Idee schrieb er mir noch am selben Tag und wir trafen uns bald, um über das Projekt zu sprechen. Recht bald entschieden wir uns, dass der Fackellauf im Rahmen der 72h-Aktion stattfinden kann und wir die neue „Do it-Variante“ dafür nutzen.

Gleich beim Jugendgottesdienst zum Nachtreffen der Firmung machte Geremia Werbung und fand sofort weitere Jugendliche. In den Monaten und Wochen zuvor haben wir uns dann alle regelmäßig getroffen und geplant. Und am Donnerstag, 13. Juni um 17.07 Uhr war es dann auch soweit: der Lauf konnte beginnen.

Was war noch einmal der Fackellauf?

Im Vorfeld haben wir im Dekanat Baden-Baden und auf dem Weg nach Freiburg ca. 40 Boxen in Kirchen aufgestellt, in die Anliegenzettel geworfen werden konnten. Diese Anliegen (Fürbitten) haben wir in den Boxen wieder eingesammelt und unterwegs dafür gebetet. D.h. ein Läufer hat zu Beginn seiner Etappe einen Zettel gezogen uns ist dafür gelaufen – Beten mit den Füßen!

Donnerstag, 13. Juni

Nach dem Start um 17.07 Uhr begann die Tour durch das Dekanat Baden-Baden. Weitenung, Leiberstung (dort waren wir zu Beginn des Gottesdienstes, um die Gebetsbox zu holen), Hügelsheim, Autobahnkirche und Baden-Baden. Bis um 01 Uhr nachts sind wir gelaufen – übernachtet haben wir im Pfarrzentrum St. Martin bei der Gruppe Jugendausschuss!

Freitag, 14. Juni

Die erste Box holten wir auf dem Schulhof der Realschule Sinzheim ab. Alle beteiligten Reli-Klassen und alle interessierten Schülerinnen und Schüler versammelten sich auf dem Schulhof in der großen Pause und wir sind als gesamte Gruppe auf den Schulhof gelaufen. Dann ging es weiter nach Bühl, Achern, Appenweier – in Offenburg haben wir unser nächstes Etappenziel erreicht.

Samstag, 15. Juni

In Offenburg verabschiedete uns Kaplan Ralph Walterspacher in der Kirche und gab uns die Offenburger Box mit. Und wie immer vor dem Laufstart: wir überlegten und teilten ein in: Läufer und Begleiter.

An diesem Tag standen folgende Orte auf dem Programm: Gengenbach, Friesenheim, Lahr, Mahlberg, Rust, Ettenheim, Herbolzheim, Kenzingen und Wyhl am Kaiserstuhl. Highlights des Tages waren sicher ein 60. Geburtstag von meiner Firmpatin in Mahlberg und der Besuch im Europapark. Dort empfing uns eine spanische Musikgruppe und der katholische Parkseelsorger am Eingang des Hotels Santa Isabel. Am Abend kamen wir in Wyhl an und übernachteten wieder im Pfarrhaus. Zum Abendessen kam Familie Schweizer und grillte mit uns – nach einem langen Tag und vielen Stationen, war es für alle wohltuend nicht kochen zu müssen!

Jeden Abend machten wir noch eine Gesprächsrunde, d.h. wir erzählten einander vom Tag und den Erlebnissen, denn die gelesenen Anliegen beschäftigten alle und wir lasen die Anliegen noch einmal gemeinsam und beteten für sie.

Sonntag, 15. Juni

Sonntagmorgen waren wir gemeinsam im Gottesdienst in Whyl. Thorsten Becker begrüßte uns und ging mehrmals im Gottesdienst auf die Fackel ein, die die gesamte Zeit über brennend vor dem Altar stand.

Nun begann die letzte große Etappe – bis zum Freiburger Münster. Unterwegs holten wir noch eine Gebetsbox in Endingen und picknickten bei Riegel an der Dreisam. Aufgrund des heißen Wetters haben wir einen Teil der Strecke mit dem Auto zurückgelegt – aber darauf ist es uns nicht angekommen. Wir brauchten die Zeit für eine Abschlussrunde, die wir vor der wirklich letzten Etappe gemacht haben. Zusammen sind wir dann das letzte Stück an das Freiburger Münster gelaufen, wo uns Weihbischof Rainer Klug empfing. Gemeinsam sind wir mit ihm dann auf den Kirchplatz des Priesterseminares gelaufen, um dort einen Abschluss zu machen.

Nach dem Gebet und Segen des Bischofs, pustete er zusammen mit Geremia die Fackel aus – wir hatten es geschafft!

Im Anschluss daran lud uns Weihbischof Klug auf dem Münsterplatz auf ein Eis ein!

Der Fackellauf war ein einmaliges und tolles Ereignis, das uns verändert hat im Bezug auf das Gebet. Für mich beeindruckend, wie die Jugendlichen mit Ernsthaftigkeit und Würde mit den Anliegen umgegangen sind!

Ein Dank an ALLE, die uns unterstützt haben!


Daniel Schleyer, Juli 2013