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Präsentation des Fackellauf-Buches und -Film

Präsentation des Fackellauf-Buches und -Film

Es ist da! Am Vorabend zu Pfingsten wird am vergangenen Samstag das brandneue Buch mit dem Titel „Jemand muss sie tragen! - Fackelläufer erzählen“ (Patris Verlag) präsentiert. In achtundvierzig lebendig erzählten Kurzgeschichten kriegt der Leser eine bisher einzigartige Perspektive auf interne Vorgänge des Fackellaufes 2014. Die ersten Käufer des Buches erblicken beim durchblättern zahlreiche, die Geschichten emotional illustrierende Abbildungen.

Doch bezüglich Bilder war es das an diesem Schönwettertag noch lange nicht: Das Pater-Kentenich-Haus in Schönstatt ist auf den letzten Platz gefüllt. Gleich beginnt die Premiere des Fackellauffilms 2014. Auf der Grundlage von mit jedem Läufer geführten Interviews nimmt der Film vierzig Minuten lang hinein in die Innenwelt der Läufer. „Wie war es für dich, für ein Anliegen zu laufen? - Wie hat das Zusammenleben der internationalen Teilnehmer funktioniert?“ Der Film erzählt persönlich.

Die über dreißig anwesenden Fackelläufer, die sich an diesem Pfingstwochenende zu einem ausgiebigen Nachtreffen versammeln, laden zum Stehempfang und Austausch ein. Ein Läufer aus dem Norden berichtet von einer Initiative, die nach dem Fackellauf entstanden ist: Eine Müttergruppe trifft sich einmal im Monat unter dem Motto „Beten mit den Füssen“. Zu Fuss unterwegs machen sie die wertvolle Erfahrung, ein Anliegen für andere mitzutragen. Viele der Teilnehmer haben sich seit dem Lauf im Oktober nicht mehr gesehen. Bei der jetzigen Begegnung wird deutlich, dass Freundschaften entstanden sind.

Und jetzt? Diese Frage stellen sich zwei der Läufer am Sonntag in ihren je eigenen Bereichen. Pfarrer Peter Göttke konfrontiert im Gottesdienst mit dem Impuls: „Was bedeutet das Jubiläum- was bedeutet das Feuer des Neuen Anfangs für mich? Für welchen Aspekt des neuen Schönstatts möchte ich 'Fackel' sein? Was möchte ich sichern für das Schönstatt der nächsten hundert Jahre?“ Auf den Boden eines persönlichen Sicherungslichtes in Form einer Laterne schreibt jeder seine Worte dazu auf. Nico Fluhr gehört zum PR-Team des Laufes, was jetzt nicht aufhört. Beim Abschlussmittagessen erhebt er sich und fordert die Anwesenden auf den Film im eigenen Schönstattzentrum vorzustellen und ihm jeweils einen Bericht zukommen zu lassen. Es geht weiter!


Raphael Troxler, 27. Mai 2015