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Warum nach Pompeji

Warum nach Pompeji

Pompeji – Schönstatt 

eine Vision wird Wirklichkeit!

Als Bartolo Longo im Jahr 1873 in Pompeji mit dem Wiederaufbau einer kleinen Kirche begann, hatte er sicher nicht erwartet, dass nur wenige Jahre später genau an diesem Ort ein bedeutender Wallfahrtsort entstehen sollte. Er war einfach nur dankbar dafür, dass er nach einer schweren Krise wieder ganz neu eine Beziehung zu Gott und besonders auch zu Maria gefunden hatte. Die Menschen in Not lagen ihm besonders am Herzen und mit großem Eifer kümmerte er sich gemeinsam mit seiner Frau um Waisen und Kinder von Gefangenen. Damals war das einzigartig und revolutionär. Immer mehr Menschen pilgerten aus ganz Europa an diesen besonderen Ort, im Glauben daran, dass ganz besonders die Beziehung zu Maria die Welt verändert.

Auch Pater Kentenich erfuhr von diesem Ort aus einem Zeitungsartikel. Seine Vision im Jahr 1914: Warum sollte es nicht auch rund um die Kapelle in Schönstatt möglich sein, dass mit Hilfe der Gottesmutter ein Gnadenort entsteht? Heute spüren wir ganz deutlich: Die Vision von Pater Kentenich wurde Wirklichkeit.

Mit unserem Fackellauf 2014 machen wir uns auf den Weg, zum Ursprung Schönstatts. Wir tragen das Licht von Pompeji bis ins Urheiligtum.

100 Jahre Schönstatt – unser Beitrag und unsere ganz persönliche Mission.

Link zum Zeitungsartikel des Kapuzinerpater Cyprian Fröhlich

 

Bartolo Longo:

- Geboren am 10. Februar 1841 in Latiano bei Brindisi

- Mitglied des Dritten Ordens der Dominikaner, eine Art Laienorden

- Er nannte sich dann selbst Fratel Rosario („Bruder Rosenkranz“)

- 1873 begann er in Pompei mit dem Wiederaufbau einer Kirche, später dann die Basilika des Heiligutms der Heiligen Jungfrau vom Rosenkranz von Pompeij (Santuario della Beata Vergine del Rosario di Pompei)

- 1885 heiratete er Gräfin Mariana di Fusco und kümmerte sich mit ihr um Waisen und Kinder von Gefangenen

- am 5. Oktober 1926 verstarb Bartolo Longo in Pompeji

- 26. Oktober 1980 wurde er als „Apostel des Rosenkranzes“ durch Papst Johannes Paul II selig gesprochen