de | en | es | it | pt

Rückblick Fackellauf 2007

Rückblick Fackellauf 2007

Unsere Vision: 350km – 4 Tage – 1 Ziel

Unsere Gewissheit: „Wenn Du nicht mehr kannst, trägt Dich Gott!“

 Im August 2007 ging es nach langer Planung endlich los! Die Laufschuhe stehen im Halbkreis vor dem Eingang zum Schönstatt-Heiligtum auf der Liebfrauenhöhe (in Ergenzingen bei Rottenburg) und drinnen sitzen die 9 Jugendlichen und der Jugendseelsorger, die an diesem Lauf teilnehmen. Ziel des Laufs ist ein internationales Jugendfestival in Schönstatt unter dem Motto: Your face for your faith! Die Fackelläufer geben auf ihre Weise dem Glauben ein konkretes Gesicht. Sie bekennen sich zu diesem Glauben, der ihnen in ihrem Leben Kraft, Halt und Hoffnung schenkt. Dies drücken sie in besonderer Weise durch ihre einheitlichen blauen Läufershirts aus. Diese sind mit der Aufschrift versehen: „ Wenn Du nicht mehr kannst, trägt Dich Gott“.

Innerhalb von 4 Tagen legen die Läufer, in einer Art Staffellauf, mit einer Fackel in der Hand, die 350km lange Strecke von Ergenzingen nach Schönstatt bei Koblenz zurück. Ein Lauf der nicht nur Bewegung in die Beine der Läufer bringen soll, sondern auch in die Städte und Gemeinden in Süddeutschland. Denn ein Lauf für die Jugend und für den Glauben soll es werden, der Licht und Hoffnung bringt für die Zukunft. Jeder Läufer legt täglich 10km zurück und durch jeden einzelnen und die gegenseitige Unterstützung gelingt es tatsächlich pünktlich zum Jugendfestival in Schönstatt anzukommen.

Jeder läuft ein Stück des Weges für sich und doch kommt jeder gelaufene Kilometer der Gemeinschaft zu gute. Genau wie auch im alltäglichen Leben und Glauben kann jeder einzelne, auf seine ganz persönliche Art, sein Leben und somit unsere Welt gestalten und verändern. Mit Gott ist alles möglich, er kann jeden Menschen zu Höchstleistungen bringen. Er bewegt, er trägt, er lässt keinen im Stich.

 Die Tagesetappen sind geplant und übernachtet wird in einem großen Zelt, das, zusammen mit der Verpflegung, von einem Begleitfahrzeug zur jeweiligen Station befördert wird. Viele Leute an der Straße schauen erstaunt und teilweise auch etwas skeptisch dem Fackelläufer nach. Viele fragen nach und sind interessiert.

Laufen, Gemeinschaft, Glaube, Licht, Bewegung, Emotionen, Überwindung, Kampf, Hilfe, Freude, Begeisterung, Glück, Hoffnung, Herausforderung. All das und noch viel mehr haben wir erlebt, es brachte uns immer weiter, mit unserem Ziel vor Augen.

Die Menschen werden aufmerksam auf uns, auf diesen besonderen Lauf und somit auch auf Gott, für den wir laufen. So wird unsere Vision, das Licht des Glaubens an zu den Menschen zu bringen, zur Realität.

Auch nach der Ankunft am Ziel steht die Begeisterung den Läufern ins Gesicht geschrieben. Es war für jeden einzelnen ein bewegendes Erlebnis und schnell wird klar: Dies soll nicht der letzte Fackellauf gewesen sein. Aus dem Fackellauf 2007 entwickelte sich schnell die Idee, diesen im Jahr 2009 fortzusetzen und damit noch viel mehr Menschen zu bewegen. Das Licht, das im Jahr 2007 nach Schönstatt gebracht wurde, soll 2009 weiterwandern über die Alpen bis ins Herz der Kirche nach Rom. Es soll alle Menschen, die mit ihm in Berührung kommen, anstecken und bewegen. Ein Lauf von der Jugend für die Jugend und für alle Menschen die bereut sind sich anstecken zu lassen vom Licht des Glaubens.