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Der Ort Pompeji

Der Ort Pompeji

Pompei, ein Ort der 79n Chr. durch einen Vulkanausbruch wie vom Erdboden verschluckt wurde. Ein Paradies für Ausgrabungen, dadurch, dass plötzlich alles von der Vulkanwolke erfasst und zum Stillstand gebracht wurde. Ein Ort der durch einmalige Ausgrabungen Weltberühmt wurde.

Doch was ist Pompei heute?

In jedem Reiseführer werden drei Dinge genannt:

  1. Die Ausgrabungsstätten der alten Römischen Stadt.
  2. Die Basilika: Heiligtum der Rosenkranzkönigin, Valle di Pompei – einer der wichtigsten Glaubensstätten Süditaliens.
  3. Außergewöhnlich viele Reiseziele rund um Pompei, da es sonst wirklich nichts gibt, was interessant oder ansprechend sein könnte.

Wie kommt dieses Pompei, ein unscheinbarer Ort, über den ein Reiseführer schreibt, „nach Pompei macht man am Besten eine Tagestour von Neapel, Sorrent oder Salerno aus. Sobald die Ausgrabungen schließen, ist nämlich tote Hose, obendrein ist die Gegend alles andere als apart“, zu einem der größten Wallfahrtsorte Italiens und einer Basilika, die selbst Papst Johannes Paul II. aufsuchte.

All dies führt auf einen Mann zurück - Bartolo Longo. 1872 entdeckt er den Rosenkranz neu für sich und beginnt mit dem Wiederaufbau einer Kirche. Bald darauf bekommt er ein Marienbild für die Kirche geschenkt, von dem später Wunderbekundungen erzählt wurde. Es herrscht eine rege Begeisterung um den „Wallfahrtsort“ Valle di Pompei, an dem Bartolo Longo Tatkraft zeigt. Er baut mit seiner Frau ein Waisenhaus auf und kümmert sich, ganz revolutionär, um Kinder von Gefangenen.

Im Laufe der Jahre wurde auch die Kirche immer wieder bis 1939 erweitert und schließlich zur Basilika des  "Heiligtums der Heiligen Jungfrau vom Rosenkranz von Pompei“ geweiht.

Bartolo Longo wurde am 26.Oktober 1980 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.           

Ein Artikel aus der Allgemeinen Rundschau machte Pater Kentenich, später Gründer der Schönstatt Bewegung, 1914 auf diesen besonderen Ort aufmerksam, und gibt ihm auch Inspiration für sein Schönstatt-Werk. 1952 besucht Pater Kentenich schließlich auch den Wallfahrtsort im Süden Italiens.


Christian / FINANZEN