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Warum Fackellauf?

Warum Fackellauf?

Wir suchen eine Welt in der es uns gefällt!?

Warum ein Fackellauf die Welt erhellt?

Mal ehrlich wie gefällt Dir die Welt wie sie ist? Sicher, es gibt viele schöne Momente. Der Urlaub, Gemeinschaft, erfüllende Arbeit, wunderschöne Berg-, Seen-Fluss- Waldlandschaften. Es gibt sie, die Momente und Tage an denen „wünscht man sich Unendlichkeit“ wie es die Band „Die Toten Hosen“ formulieren.

Aber wenn ich mir die Nachrichten der Welt so anschaue dann schaue ich eher mit Sorgen auf diese Welt und unsere Zukunft.

Unser Planet ist so reich und doch schaffen wir es nicht diesen Reichtum so zu verteilen, dass alle Menschen eine gute Zukunft haben können.

Die Welt wandelt sich durch Menschen

Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach einer Welt die ihnen gefällt und unzählbar sind die Versuche die Welt ein Stück weit besser zu machen. Vieles von dem heutige Menschen profitieren ist auf solche Versuche in den verschiedensten Bereichen zurückzuführen. Auf naturwissenschaftlichem Gebiet zeugen davon technischen Erfindungen und Entwicklungen. Aber auch auf geistigem Gebiet ist die Sehnsucht nach einer besseren Welt die Grundfrage vieler geistiger Strömungen und aller großen Religionen. Die Welt wäre in einem deutlich schlechteren Zustand ohne diese ständige Suche von Menschen nach einer Welt in der es „uns gefällt“.

Gott und Mensch wirken in dieser Welt

Wenn ich das alles so betrachte, dann kommt es mir so vor als würde Gott durch die Jahrtausende hindurch in immer neuen göttlichen Initiativen in einem Dialog zwischen Gott und Mensch die Personen suchen, die mit ihm an seiner „Neuen Welt“ mit bauen. So wie es der Petrusbrief formuliert: „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach Gottes Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt“ 2.Petr. 3,13. Dabei ist dieses Warten ein aktives Tun im Wissen, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt. 2.Kor 4,7 Jede dieser Initiativen hat ihren Wert, ihren Sinn, ihre Wirkungs- und Erfolgsgeschichte. Jede Initiative hat ihre Ausstrahlung im Sinn von Mt 5,15 f. „Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Am 18.10.1914 mit einer mehrjährigen Vorbereitungsphase war der Startpunkt einer neuen göttlichen Initiative: Mit einigen Jugendlichen begann P. Kentenich die Verwirklichung des Ideals des „Neuen Menschen in der Neuen Gemeinschaft“. Heute nach fast 100 Jahren ist  daraus die Schönstatt-Bewegung gewachsen, die in allen Erdteilen mit Menschen guten Willens zusammenwirkt um diese Welt ein Stück weit besser zu machen. Als Global player prägen Schönstätter in aller Welt durch Persönlichkeitsbildung und ein Leben aus dem Glauben ihren Alltag und ihr Umfeld. Da gibt es Schulen, Hilfe für Familien in Not und Initiativen, welche Ehe und Familie unterstützen, Jugendzeltlager und Gruppenstunden, Kinderheime, Projekte für Unternehmer, welche die Wirtschaft pädagogisch-menschlich gestalten wollen, Projekte der Glaubensweitergabe und Projekte zur Verbesserung der sozialen Verhältnisse und noch vieles mehr.

Mit unserem Fackellauf wollen wir ein Zeichen setzen. Mit dem Fackellauf soll auf eine besondere Weise das Licht des Lebens und Glaubens in diese Welt hineingetragen werden.

Unsere Zeit heute ist durch eine globale Verwobenheit und Verflechtung geprägt. Deshalb soll auch der Fackellauf eine internationale Dimension haben. Nur Miteinander können wir die Zukunft unserer Welt sichern. Dazu brauchen wir eine Evolution der Herzen und Hirne. Ein Neues Miteinander – ein neuer Mensch in einer neuen Gemeinschaft der in globaler Verantwortung die Zukunft dieser Welt entscheidend mitgestaltet.

Der internationale Fackellauf will dafür ein Symbol sein, dass wir etwas bewirken können.

Die Welt verändert sich laufend und wir können mit ihr das Gleiche tun!

Sicher nach dem Fackellauf wird die Welt noch genügend Herausforderungen für jeden bereithalten. Aber jeder Läufer wird aus der Vorbereitung und aus dem Lauf anders herauskommen als er hineingegangen ist. Jeder Läufer läuft nicht nur für sich sondern für Schönstatt und die Zukunft der Welt. Jeder soll sich laufend verändern und an Persönlichkeit gewinnen.


 Pater Helmut / GEISTLICHE BEGLEITUNG