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Warum nach Pompeji

Warum nach Pompeji

Warum gerade von Valle di Pompei nach Schönstatt?!

In Valle di Pompei wuchs aus einer Idee ein großer Wallfahrtsort – Pater Kentenich wagt mit seinen Schülern die Verwirklichung Schönstatts

Pater Kentenich las im Juni 1914 einen Zeitungsartikel aus der „Allgemeinen Rundschau. Wochenschrift für Politik und Kutlur (seit März 1904 in München erscheinende katholische Wochenzeitung). Der Kapuzinerpater Cyprian Fröhlich schrieb über seinen Besuch in Pompeji und der Begegnung mit Bartolo Longo.

Rechtlehrer, Bartolo Longo, errichtete neben einer Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ ein Waisenhaus für Mädchen und ein Haus für Kinder von zu Gefängnis oder Zwangsarbeit verurteilten Eltern. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die schulischen und beruflichen Fördermöglichkeiten für die Kinder gelegt.

Die Entstehung des Sozialwerkes resultierte aus einem Bekehrungserlebnisses aus dem Oktober 1872 – ging Bartolo Longo auf den Trümmern Pompejis umher und dachte nach, wie er für seine Sünden Genugtuung leisten und den Herzensfrieden wieder finden könnte. Plötzlich hörte er eine innere Stimme, wie sie jeder schon gehört hat, der guten Willens ist: „Willst du Frieden finden, dann verbreite die Andacht zu meinem Rosenkranz; denn wer immer die Rosenkranzandacht verbreitet, soll nicht verloren gehen.“ 

Aus dieser Idee heraus schuf er durch die Unterstützung vieler Menschen einen Wallfahrtsort, den bereits 11Jahre später 20.000 Menschen besuchten.

Durch den Zeitungsartikel und einen anschließenden Besuch in Pompei fühlte sich Pater Kentenich inspiriert und fasste eine Vision:

Er wollte mit seinen noch jungen Schülern aus einem kleinen Heiligtum heraus ebenfalls einen Wallfahrtsort schaffen, ohne Wunder oder desgleichen, aus reiner Tatkraft – im Mittelpunkt die Gottesmutter Maria.

So wollte er einen starken, persönlicheren und vor allem zeitgerechten Glauben schaffen, in dessen Mittelpunkt die Erziehung zu festen, freien Charakteren stand.

Noch im selben Jahr – am 18.Oktober 1914 – hielt P.Kentenich einen Vortrag, der als Gründung der Schönstatt Bewegung in die Geschichte eingehen sollte.

Diesen Funken, den Pater Kentenich gefasst hat, wollen wir mit unserem Fackellauf neu zu einem Feuer entfachen und für weitere 100 Jahre nach Schönstatt tragen! Auf dass er als lebendiger, begeisternder Glaube fortwirkt!

Link zum Zeitungsartikel des Kapuzinerpater Cyprian Fröhlich


Christian / FINANZEN